| Für die Untersuchung wurden hauptsächlich Pflanzen aus dem
"Süddeutschen Weißtannen-Provenienzversuch" verwendet, dazu Herkünfte aus Österreich, Mittelitalien und Calabrien. |
| Insgesamt wurden die Terpenmuster von mehr als 1500 Pflanzen aus 63 Herkünften untersucht. |
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Herkunftsgruppe 1
Herkünfte aus dem Bayerischen Wald, dem östlichen Alpenvorland, Österreich und Norditalien. Bei dieser Herkunftsgruppe
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Herkunftsgruppe 2
Herkünfte aus dem Schwarzwald, dem westlichen Alpenvorland, Frankreich und Norditalien. Im Vergleich zur Herkunftsgruppe 1
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Herkunftsgruppe 3 (rechts)
Herkünfte aus Südosteuropa Herkunftsgruppe 4 (links) Herkünfte aus Mittel- und Süditalien. Beide Herkunftsgruppen
Die Herkunftsgruppen 3 und 4
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| Fazit: Auf der Basis der genetisch fixierten Monoterpenmuster
der Zweigrinde lassen sich bei der Tanne verschiedene Sippen unterscheiden.
Interessanterweise waren die Tannen in Italien und Südosteuropa (von wo die Herkunftsgruppen 3 und 4 stammen) kaum oder gar nicht vom Tannensterben betroffen. Alles spricht dafür, daß diese Sippen sich genetisch von den Herkunftsgruppen 1 und 2 deutlich unterscheiden. Die Differenzierung süddeutscher Tannenherkünfte mit Hilfe der Terpenmuster führt zu praktisch denselben Ergebnissen wie Untersuchungen ihrer Isoenzymmuster. |
| Literaturauswahl:
- Lang, K.J., 1994: Abies alba Mill.: Differentiation of Provenances and Provenance Grooups by the Monoterpene Patterns in the Cortex Resin of Twigs. Biochemical Systematics and Ecology 22, 53-63 - Larsen, J.B., 1986: Das Tannensterben: eine neue Hypothese zur Klärung des Hintergrundes dieser rätselhaften Komplexkrankheit der Weißtanne (Abies alba Mill.). Forstwissenschaftliches Centralblatt 105, 381-396 - Schroeder, S., 1989: Die Weißtanne in Süddeutschland: Genetische Variation, Kline, Korrelationen. Allgemeine Forst- ud Jagdzeitung 160, 100-104 - Wolf, H., 1990: Die Variation des Monoterpenmusters verschiedener Herkünfte der Weißtanne (Abies alba Mill.) aus dem gesamten europäischen Verbreitungsgebiet. Schr. Forstl. Fak. Göttingen 98, 118-129 |
| lang@bot.forst.uni-muenchen.de | 3.3.2000 |